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02.01.12

Mehr Gewinne mit kleineren Fonds


(dso) Eine Studie der Thames River Capital ergab, dass kleinere Fonds höhere Gewinne abwerfen würden. Bei der Studie wurden die Wertentwicklungen von Fonds verschiedener Vermögensklassen untersucht.

Nach den 33 IMA-Sektoren (Investment Management Association) wurden die Wertentwicklungen von Fonds verschiedener Größen nachgewiesen. Dabei untersuchte die britische Fondsgesellschaft die Hypothese, ob kleinere Fonds höhere Gewinne erzielen könnten. Es wurde festgestellt, dass rund 2 Drittel der untersuchten Fonds unter dem Branchendurchschnitt eine hohe Wahrscheinlichkeit haben, die Renditen des Branchendurchschnitts zu schlagen. Als Indikator galt die beständige Outperformance des Branchendurchschnitts der letzten 3 Jahre.

Gerade die Flexibilität der kleineren Fonds dürften dabei in den letzten drei Jahren den Unterschied gemacht haben. Die letzten drei Jahre waren von großen Problemen in der Finanzbranche geprägt.

Hauptsächlich dominieren die kleineren Fonds die Outperformer in spezifischen Branchen. So sind 14 der 18 stärkeren Fonds im Bereich der aktiv gemanagten Fonds kleinere Fonds. Mit Asien-Pazifik (4 von 6) und globale Anleihen (5 von 7) sind weitere wertentwicklungsstarke Fonds die Kleineren. Gegen den Trend verhalten sich dagegen nur die Schwellenländer-Fonds, bei denen 4 von 5 Fonds zu den größeren gehören.

Hintergrund der Studie sind die hauseigenen Fundswatch-Umfragen der Fondsgesellschaft. Es wurden insgesamt 313 Fonds identifiziert, die allesamt in den letzten drei Jahren den Outperformern angehörten.

Quelle: dasinvestment.com vom 29.11.2011


 

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